


Kimi K3 is not the threat you think it is
Etwa alle anderthalb Jahre macht an den Märkten dieselbe Sorge die Runde: Die enormen Investitionen in führende KI-Labore könnten sich als Blase erweisen, die von einem chinesischen Wettbewerber zum Platzen gebracht wird. Anfang 2025 war es DeepSeek R1, das diese Befürchtungen auslöste. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf Kimi K3 von Moonshot AI, ein Mixture-of-Experts-Modell mit 2,8 Billionen Parametern und einem Kontextfenster von einer Million Tokens. Den von Moonshot veröffentlichten Benchmarks zufolge übertrifft es Claude Opus 4.8 in einer Vielzahl von Tests, bleibt jedoch hinter den Spitzenmodellen Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol zurück. Die Reaktion der Märkte ließ nicht lange auf sich warten: KI-bezogene Aktien gerieten unter Druck, begleitet von zahlreichen Kommentaren, die bereits von einem möglichen „DeepSeek 2.0“ sprachen.
Dabei lohnt sich ein Blick darauf, was nach DeepSeek tatsächlich passiert ist. Anfang 2025 herrschte die Befürchtung, ein leistungsfähiges, frei verfügbares und lokal betreibbares Modell könnte die wirtschaftliche Grundlage der westlichen KI-Wertschöpfungskette infrage stellen – von Grafikprozessoren über Rechenzentren und Energieinfrastruktur bis hin zu den KI-Laboren selbst. Rund anderthalb Jahre später zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Die Investitionen in KI-Infrastruktur sind deutlich gestiegen, nicht gesunken. Gleichzeitig erwirtschaften die führenden KI-Unternehmen höhere Umsätze denn je. Unseren Schätzungen zufolge erzielt die Branche inzwischen annualisierte Erlöse von rund 175 Milliarden US-Dollar, während OpenAI und Anthropic ihre gemeinsamen Umsätze im selben Zeitraum von etwa 8 Milliarden auf rund 110 Milliarden US-Dollar gesteigert haben. DeepSeek hat die Erwartungen an die Branche also nicht zunichtegemacht. Rückblickend war das Modell vielmehr ein bedeutender technologischer Fortschritt, der die Effizienzgrenzen des KI-Trainings verschoben hat, ohne die Marktführer von ihrer Spitzenposition zu verdrängen.
Mid-year equity outlook
The Iran conflict has added another layer of uncertainty to already fragile global equity markets. Yet despite renewed geopolitical tensions, artificial intelligence continues to dominate investor attention and remains the primary force supporting both earnings expectations and economic growth. At the same time, market valuations are becoming increasingly stretched across regions and sectors. This leaves investors facing a more complex environment where strong growth expectations coexist with elevated prices and rising geopolitical risks.
A timely opportunity for US small and mid-caps
After several years of underperformance relative to large caps, US small and mid-cap equities are trading at historically attractive valuations. This valuation gap, which has reached levels last seen in the early 2000s, presents a compelling entry point for long-term investors.


